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ISDN-Technik.

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2.1 Prinzipielle Darstellung des Abtastvorganges

In den durch die Abtastproben entstandenen Lücken können zusätzlich noch weitere Gespräche im gleichen Intervall abgetastet werden. Als Beispiel gilt das PCM-30-System mit 30 Sprachkanälen, das eine Grundlage für alle digitalen Übertragungs- und Vermittlungssysteme bildet. Somit wird eine Mehrfachnutzung auf einem Kabel oder Übertragungskanal ermöglicht.

Quantisierung

Als Quantisierung bezeichnet man die Einteilung des gesamten Wertebereichs des analogen Signales in Intervalle oder Quantisierungsstufen. Die Einteilung muss so gewählt werden, dass genügend viele Intervalle zur Verfügung stehen, um Verzerrungen bei der Quantisierung möglichst klein zu halten und dass die Intervalle klein genug sind, um eine feine Unterteilung des Wertebereichs zu erlangen. Somit kann erreicht werden, dass auch leise Geräusche (kleine Amplitudenwerte) sicher zugeordnet werden können. Die in Abbildung 1.3 gezeigte Einteilung erfüllt diese Voraussetzungen.


2.2 Amplitudenintervalle mit Segmentabschnitten

Die Amplitude wird in jeweils 128 positive und 128 negative Intervalle eingeteilt. Bei der Quantisierung wird nun jede Amplitudenprobe eindeutig einem Intervall zugeordnet. Dabei besitzt jedes Intervall einen bestimmten Schwellwert. Wird dieser von der Abtastprobe überschritten, wird die Probe dem nächst höherem Intervall zugeordnet. Unterschreitet eine Probe einen Schwellwert, ordnet man sie dem nächst niedrigeren Intervall zu. Dabei lässt sich erkennen, dass sich der Wert der Amplitudenprobe und der Intervallswert geringfügig unterscheiden können. Diesen Unterschied nennt man Quantisierungsverzerrung.

Codierung

Nachdem die Abtastwerte einer Nachricht quantisiert sind, werden die herausgesuchten Quantisierungsintervalle als 8-Bit-Wort (PCM-Wort) in einem bestimmten Code ausgedrückt. Weiteres siehe unten.

2.2. Multiplexen und Demultiplexen

Wie schon in Kapitel 2.1 angedeutet, können zwischen zwei Amplitudenproben weitere Gespräche, ebenfalls mit einer Abtastperiode von 125 µs, abgetastet werden. Das international genormte PCM-30-System stellt dafür 30 Sprachkanäle und zwei Signalkanäle zur Verfügung. Die daraus resultierenden 32 8-Bit-Codewörter werden innerhalb von einer Abtastperiode von 125 µs in einem sogenannten Pulsrahmen untergebracht und durch einen Multiplexer auf die Übertragungsstrecke (Multiplexkanal) gegeben. Die Zeitspanne, die benötigt wird, um ein 8-Bit-Wort zu übertragen, wird als Zeitschlitz bezeichnet. Der Pulsrahmen besteht somit aus 32 Zeitschlitzen, die die PCM-Wörter eines bestimmten Fernsprechkanals übertragen, und enthält 8 * 32 = 256 Bit. Am Ende des Multiplexkanals werden die einzelnen PCM-Wörter wieder auf die entsprechenden Kanäle aufgeteilt. Diesen Vorgang nennt man Demultiplexen (vgl. Abbildung 2.3).


  
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Siehe auch:
Lexikon der Kommunikations- und Informationste...
Grundkurs Mobile Kommunikationssysteme: UMTS, H...
Computernetzwerke: Von den Grundlagen zur F...
Handbuch für die Telekommunikation
Elektrische Messtechnik: Messung elektrischer...
Datennetztechnologien für Next Generation Ne...
 
   
 
     
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