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ISDN-Technik.

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3. Übertragung von Information im ISDN

3.1 Schnittstellen

Im ISDN muss mann zwischen zwei verschiedenen Anschlüssen unterscheiden. Zum einen gibt es den Basisanschluss (BaAs), über diesen überwiegend Endeinrichtungen und kleine Telekommunikationsanlagen an die ISDN-Vermittlungsstelle angeschaltet werden. Zum anderen gibt es den Primärmultiplexanschluss (PMxAs), der zur Anschaltung von großen Telekommunikationsanlagen und Rechnersystemen an das ISDN dient.

In untenstehender Abbildung 2.2 sieht man einen Basisanschluss dargestellt. Dabei ist zunächst das ISDN-Telefon an die ISDN-Anschlusseinheit (IAE) angeschlossen. Die ISDN-Anschlusseinheit ist ein Stecksystem mit acht Steckmöglichkeiten, an die man bis zu acht Endgeräte anschliessen kann. Die ISDN-Anschlusseinheit ist über die S0-Schnittstelle an die Netzabschlusseinrichtung (hier die NTBA) angeschlossen. Diese ist wiederum über die UK0-Schnittstelle mit der digitalen Vermittlungsstelle verbunden.


3.1 Darstellung eines Basisanschlusses

Die Übertragung von Steuerinformationen auf dem beschriebenem Wege wird als Zeichengabe bezeichnet. Steuerinformationen sind z.B. für den Auf- und Abbau einer Verbindung oder die Aktivierung bestimmter Dienste notwendig. Diese werden innerhalb des Anschlusses in einem eigenen Informationskanal, dem sog. D-Kanal, übertragen.

Um die wichtigen Schnittstellen näher betrachten zu können, muss man zwischen einem Basisanschluss und einem Primärmultiplexanschluss unterscheiden. Wie in obiger Abbildung gesehen, besitzt der Basisanschluss eine S0- sowie eine UK0-Schnittstelle. Dabei ist die S0-Schnittstelle eine vierdrähtige Anschlussleitung auf der Teilnehmerseite für bis zu acht ISDN-Endgeräte. Die UK0-Schnittstelle stellt eine zweidrähtige Kupfer-Leitungsschnittstelle zwischen Endeinrichtung und Vermittlungsstelle dar. Dabei stehen zwei Sprachkanäle mit je 64 kbit/s und ein Steuerkanal, der schon erwähnte D-Kanal, mit 16 kbit/s zur Verfügung.

Die elektrischen Parameter des Primärmultiplexanschlusses entsprechen den Richtlinien des PCM-30-Systems. Hierbei hat der D-Kanal eine Übertragungsrate von 64 kbit/s. Bei diesem Anschluss liegt eine S2M-Schnittstelle vor, die eine vierdrähtige Teilnehmerschnittstelle darstellt und die Endeinrichtung mit der Telekommunikationsanlage zusammenschaltet. Außerdem liegen die UK2- bzw. die UG2-Schnittstellen vor, wobei die UK2-Schnittstelle aus Kupferkabel und die UG2-Schnittstelle aus Glasfaserkabel besteht. Diese Schnittstellen stellen die Anbindung der Endeinrichtung an die Vermittlungsstelle dar und sind ebenfalls vierdrähtig realisiert.

3.2 Leitungscodes

In nachfolgender Übersicht lässt sich erkennen, dass verschiedene Schnittstellen auch verschiedene Leitungscodes verwenden.

SchnittstelleLeitungscode
S0modifizierter AMI-Code
UK0MMS43-Code
S2MHDB3-Code
UK2HDB3-Code
UG2MCMI-Code

3.2 Schnittstellen und ihre Leitungscodes

Im folgenden wird der HDB3-Code näher erläutert. Auf die Einzelheiten der übrigen Leitungscodes soll an dieser Stelle nicht näher eingegangen werden.

 

  
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Siehe auch:
Anwendung von RFID-Systemen (VDI-Buch)
von Christian Kern
RFID Radio Frequency Identification
von Robert Schoblick
RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur
von Frank Gillert
Handbuch der Chipkarten. Aufbau - Funktionsweise - Einsatz von Smart Cards
von Wolfgang Rankl
 
    
     
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